A resolute Female From Japan, majored in sociology in Tokyo in their 24, exploring side hustles to supplement income, wearing a casual weekend brunch outfit, twirling a lock of hair in a industrial warehouse.
Photo generated by z-image-turbo (AI)

Als Creatorin in der Schweiz denkst du vermutlich zuerst an „Was kann ich verlangen?“ – und erst später an „Was kostet mich das alles wirklich?“ Genau dort passiert der häufigste Denkfehler: Man rechnet OnlyFans wie ein Trinkgeldglas, nicht wie ein kleines Medien-Business.

Ich bin MaTitie (Editor bei Top10Fans). Ich helfe Creators, ihre Einnahmen so zu planen, dass am Schluss nicht nur Umsatz da ist, sondern ruhiger Kopf, stabile Routine und echte Marge. Du bist eine sorgfältige Denkerin (und ja: Overthinking ist ein Talent, das man in Schutz verwandeln kann). Darum bekommst du hier keine „Hustle“-Parolen, sondern ein klares Kostenbild – inkl. konkreter Rechenmodelle und Entscheidungen, die deine Marke langfristig stärken.

1) Die Grundkosten auf OnlyFans: Was fix ist (und was du steuern kannst)

Die Plattformgebühr: 20% Kommission

OnlyFans funktioniert simpel: Du verdienst an Abos, Tips und Pay-per-View (PPV). Von allen Einnahmen behält OnlyFans 20%. Du bekommst 80% ausbezahlt. Das ist der Kern deiner Kostenrechnung – und der Teil, den du nicht „wegoptimieren“ kannst.

Merksatz: Du bist nicht „20% im Minus“, du bist in einem Vertriebssystem, das dir Bezahlschranke, Hosting, Messaging, Discoverability-Mechaniken und Zahlungsabwicklung bündelt. Aber: Deine Preisstrategie muss diese 20% von Anfang an mitdenken.

Free Page vs. Paid Page: Kosten sind gleich, Psychologie ist anders

Viele starten mit „free“ und hoffen auf PPV. Andere setzen auf ein Abo. Die direkte Kostenstruktur (20%) bleibt – aber dein Aufwand und deine Planbarkeit ändern sich:

  • Paid Page: planbare Basis, weniger Stress bei „jeder Post muss verkaufen“
  • Free Page: grössere Reichweite möglich, aber häufig mehr DM- und Sales-Aufwand (mentale Kosten inklusive)

Wenn du zu Overthinking neigst, ist Planbarkeit Gold wert. Paid ist nicht „besser“, aber oft ruhiger.

2) Das unterschätzte Thema: „Kosten“ sind nicht nur Geld, sondern auch Zeit & Nerven

Viele Creator-Budgets scheitern nicht an der Kamera, sondern am Energiehaushalt: zu viele Tools, zu viele Looks, zu viele Content-Ideen gleichzeitig.

Als literaturgeprägte Person hast du vermutlich ein gutes Gespür für Story, Atmosphäre und Ton. Das ist ein Vorteil – aber er wird zum Stress, wenn du jeden Post wie ein Kunstwerk behandelst. Darum: Wir rechnen Kosten in drei Schichten:

  1. Plattformkosten (fix): 20%
  2. Betriebskosten (variabel): Tools, Produktion, Outfits, Props, Locations
  3. Risikokosten (oft ignoriert): Sicherheit, Leaks, Burnout, Fehlkäufe, Chaos

3) Die echte Kostenliste: Was OnlyFans als Creator „wirklich kostet“

A) Produktion: Setup, Licht, Ton (einmalig + Ersatz)

Du musst kein Studio bauen. Aber du willst konstant „gut genug“ sein, damit deine Marke nach Sorgfalt aussieht – nicht nach Zufall.

Typische Posten:

  • Smartphone (hast du meist schon) oder Kamera
  • Licht (Ringlight oder Softbox)
  • Audio (kleines Mikro lohnt sich, wenn du Voice/ASMR machst)
  • Stativ, Halterungen, Hintergründe
  • Speicher/Backups (Cloud oder lokale SSD)

Strategisch: Investier zuerst in Licht und sauberen Bildlook. Das stabilisiert deine Qualität mehr als 10 neue Outfits.

B) Tools & Software: Schneiden, Untertitel, Planung

Als Freelance-Editorin bist du wahrscheinlich ohnehin tool-affin. Trotzdem: Tool-Sammlung kann ausufern.

Typische Kostenfelder:

  • Video-/Foto-Editing (Abo oder einmaliger Kauf)
  • Untertitel-Tool (wenn du mehrsprachig arbeitest)
  • Planung/Analytics (nicht zwingend, aber hilfreich)
  • Dateimanagement/Cloud

Regel: Maximal 2–3 Kern-Tools, die du wirklich jede Woche nutzt. Alles andere: erst kaufen, wenn du ein klares Problem damit löst.

C) Content-Kosten: Outfits, Make-up, Props, Essen & Home-Lifestyle

Wenn du mit „Kochen & Home Life“ experimentierst, entstehen Kosten, die man leicht schönrechnet („hätte ich sowieso gekauft“). Das stimmt teilweise – aber als Business sollte es sauber getrennt werden:

  • Zutaten/Deko nur für Content?
  • Geschirr/Gläser/Servietten „für den Look“?
  • Props (Schürzen, Küchenhelfer, Kerzen, Bettwäsche, usw.)

Strategisch: Definier 1–2 wiederkehrende „Signature“-Sets, die zu deinem Stil passen (z.B. warme Küchen-Ecke, neutraler Bedroom-Look). Wiederholung wirkt auf OnlyFans nicht langweilig, sondern markig.

D) Marketing & Traffic: Kostenlos heisst nicht „gratis“

Auch ohne Werbebudget kostet Marketing:

  • Zeit für Kurzvideos/Teaser
  • Community-Management
  • Tests, was funktioniert
  • „Opportunity Cost“ (du könntest in der Zeit zahlenden Content produzieren)

Wenn du später bezahlte Promo testest (nicht nötig am Anfang), rechne es als Experimentbudget, nicht als Dauerfixkosten.

E) Zahlungs- und Auszahlungs-Reibung

Neben der 20%-Kommission kann es „Reibungsverluste“ geben: je nach Auszahlungsmethode, Währungen, Bankgebühren, Rückbuchungen/Disputes. Das ist nicht immer gross, aber du solltest in deiner Kalkulation einen kleinen Puffer haben.

Praktischer Puffer: Rechne mit zusätzlichen 2–5% „Unschärfe“ (nicht als fixe Wahrheit, sondern als Sicherheitsreserve).

F) Sicherheit & Privatsphäre: Der Kostenpunkt, den niemand feiern will

Creator-Arbeit hat reale Risiken. Am 25.01.2026 berichtete der New York Post über eine OnlyFans-Influencerin, die in einem beunruhigenden Kontext vermisst wurde und später als „in Sicherheit“ gemeldet wurde. Das ist kein Normalzustand – aber es erinnert daran, dass Sichtbarkeit Schutzroutinen braucht.

Sicherheitskosten sind selten eine Rechnung mit Quittung, sondern eine Liste von Massnahmen:

  • getrennte Creator-Identität (E-Mail, Nummer, Socials)
  • saubere Geo-/Metadaten-Hygiene (keine Standort-Spuren)
  • Postfach/Delivery-Regeln (keine private Adresse)
  • klare Grenzen bei Treffen/Collabs
  • Moderations- und Block-Routine

Strategisch: Sicherheit ist Teil deiner Marke: „Ich bin zugänglich im Content, aber nicht verfügbar im echten Leben.“

4) Beispiel-Rechnungen: Was bleibt dir netto vom Umsatz?

Wir rechnen bewusst mit einfachen Szenarien. Du kannst CHF oder USD verwenden – wichtig ist die Logik.

Szenario 1: „Ruhiger Start“ mit Abo

  • 100 Abos à 12 (Währung egal fürs Prinzip) = 1200 Umsatz
  • OnlyFans 20% = 240
  • Auszahlungs-/Reibungspuffer 3% vom Umsatz = 36
  • Tools/Produktion (monatlich) = 120

Übrig (grob): 1200 – 240 – 36 – 120 = 804

Das ist der Moment, wo viele sagen: „Oh, weniger als gedacht.“
Und genau deshalb lohnt sich die Rechnung vor dem Launch.

Szenario 2: Abo + PPV (ohne dich zu überverkaufen)

  • 150 Abos à 10 = 1500
  • PPV an 20% der Fans, Ø 15 = 150 Fans * 0.2 * 15 = 450
  • Total Umsatz = 1950
  • 20% = 390
  • Puffer 3% = 58.5
  • Betriebskosten = 200

Übrig (grob): 1950 – 390 – 58.5 – 200 = 1301.5

Wichtig: PPV funktioniert am besten, wenn es zur Story passt (z.B. „Full Rezept + Cozy After-Dinner Set“), nicht wenn es wie Druck wirkt.

5) Preisstrategie, die zu dir passt (und nicht deine Nerven frisst)

Du willst dich akzeptieren, nicht dauernd „performen“. Darum: Preise so setzen, dass du dich im Spiegel noch magst.

A) Setz deinen Preis nicht nach „Was andere nehmen“, sondern nach deinem Aufwand

Ein Einsteigerfehler: Du schaust, was „die grossen“ nehmen, und kopierst. Aber du kennst deren:

  • Output-Tempo
  • Team
  • Erfahrung
  • Nervenpanzer nicht.

Besser: Definier ein Wochenpaket, das du wirklich lieferst:

  • z.B. 3 Feed-Posts + 10 Stories + 1 längeres Video + 1 Live/Chat-Block Dann setzt du den Abo-Preis so, dass es sich mit deinen Kosten und deiner Energie rechnet.

B) Drei Preismodelle, die sich bewährt haben

  1. „Abo ist der Hauptgang“
    Alles Gute im Abo, PPV nur seltene Specials.
    Gut, wenn du Stabilität willst.

  2. „Abo ist der Eintritt“
    Abo tiefer, PPV regelmässig.
    Gut, wenn du Sales magst – kann aber mental belasten.

  3. „Free + VIP Upsell“
    Free als Funnel, VIP als echtes Produkt.
    Gut für Wachstum, aber braucht klare Grenzen.

Wenn du dich schnell in Details verlierst: Modell 1 ist oft das ruhigste.

6) Kostenfalle „KI“: sparen oder sich verlieren?

Am 25.01.2026 hat Futurism über einen OnlyFans-Rivalen berichtet, der in einem „KI-Psychose“-Narrativ landete. Unabhängig vom Einzelfall ist die Creator-Lehre klar: KI kann helfen – aber sie kann auch Druck machen, immer schneller, immer mehr, immer „perfekter“ zu sein.

KI kann Kosten senken bei:

  • Captions/Ideen-Listen
  • Struktur für Serien („Cozy Kitchen Diaries #1–#10“)
  • einfache Übersetzungen (mit Nachbearbeitung)

KI kann Kosten erhöhen bei:

  • Tool-Hopping (Abo nach Abo)
  • Identitätsverwischung („klingt das noch wie ich?“)
  • mentalem Overload („ich muss alles automatisieren“)

Regel für dich: KI ist dein Assistent, nicht dein Regisseur. Deine Stimme (Ton, Nähe, Ruhe) ist dein Wettbewerbsvorteil.

7) Risiko-Management: Was kostet dich ein Leak, ein Shit-Tag, ein falscher Vertrauensmoment?

Man kann nicht alles verhindern. Aber man kann die „teuren“ Fehler seltener machen.

Praktische Schutzregeln, die kaum etwas kosten

  • keine eindeutigen Alltagsroutinen öffentlich (Kaffee-Laden, Haustür, Joggingroute)
  • keine Spiegelshots mit verräterischen Details
  • neutrale Hintergründe oder bewusst gestaltete „Sets“
  • Watermarks/Branding (dezent, aber konstant)
  • klare DM-Regeln (was du beantwortest, was nicht)

Das ist kein Paranoia-Programm. Das ist Creator-Professionalisierung.

8) Brand-Strategie für deinen Stil: „Home Life + Literatur-Gefühl“ als Premium, nicht als Chaos

Du musst nicht lauter sein als andere. Du musst wiedererkennbar sein.

Ein mögliches, sehr stabiles Konzept für dich:

  • Serienformat: „Cozy Cooking, Soft Confidence“
  • Versprechen: sinnliche Ruhe, Nähe, kleine Rituale, ästhetisch und menschlich
  • Monatliche Specials: „Menu + After-Dinner Set“ (PPV oder Bundle)
  • Community: Fragen zulassen, aber Grenzen halten (du bist freundlich, nicht verfügbar)

Das senkt Kosten, weil du:

  • weniger neue Sets brauchst
  • weniger Entscheidungen pro Woche triffst
  • weniger „Ich muss heute anders sein“-Druck hast

9) Budget-Plan: Ein Setup, das dich nicht überfordert

Schritt 1: Fixkosten-Limit definieren

Setz dir ein Monatslimit, z.B. „max. X für Tools + Props“. Nicht weil du geizig sein musst, sondern weil ein Limit deinen Kopf entlastet.

Schritt 2: 3 Umschläge (mental oder in einer Tabelle)

  • Betrieb: Tools, Licht, Requisiten
  • Wachstum: Testbudget für Promo/Collabs/Format-Experimente
  • Puffer: Unschärfe, Ersatzkäufe, „ich hab’s unterschätzt“

Wenn du nur eine Sache übernimmst: Mach einen Puffer. Der Puffer ist Selbstrespekt in Zahlen.

10) Was du dir heute konkret vornehmen kannst (ohne dich zu stressen)

  1. Schreib deine erwarteten Einnahmen als drei Zeilen: Abo / PPV / Tips
  2. Zieh 20% ab
  3. Zieh 3% Puffer ab
  4. Setz ein realistisches Monatsbudget für Tools & Content (klein ist ok)
  5. Entscheide dich für ein Hauptformat für die nächsten 30 Tage
  6. Definier 5 Sicherheitsregeln (und halte sie konsequent)

Wenn du danach wachsen willst: join the Top10Fans global marketing network – nicht als Shortcut, sondern als Strukturhilfe, wenn du bereit bist, deine Marke sichtbar und trotzdem geschützt aufzubauen.

📚 Weiterführend zum Thema

Wenn du tiefer eintauchen willst, hier sind drei aktuelle Artikel, die Creator-Themen rund um Sicherheit, KI und öffentliche Wahrnehmung streifen:

🔸 Curvy OnlyFans model snatched by Mexican cartels in chilling video found ‘alive and in good health’
🗞️ Quelle: New York Post – 📅 2026-01-25
🔗 Artikel lesen

🔸 OnlyFans Rival Seemingly Succumbs to AI Psychosis, Which We Dare You to Try Explain to Your Parents
🗞️ Quelle: Futurism – 📅 2026-01-25
🔗 Artikel lesen

🔸 El exilio de Jean Pierre. La estrella de OnlyFans que escapó de las terapias de conversión
🗞️ Quelle: Milenio – 📅 2026-01-25
🔗 Artikel lesen

📌 Hinweis & Transparenz

Dieser Beitrag kombiniert öffentlich verfügbare Infos mit etwas KI-Unterstützung.
Er ist zum Teilen und Diskutieren gedacht – nicht alle Details sind offiziell verifiziert.
Falls dir etwas komisch vorkommt, schreib mir kurz, dann korrigiere ich’s.